Innovative Lösungen

Außergewöhnliche Herausforderungen brauchen spezielle Lösungen. Wir sind bekannt für einmalige neue Baumethoden und Ideen – wenn erforderlich setzen wir keine Standardlösungen ein, sondern kombinieren verschiedene Techniken, machen neue Erfindungen (was unsere Patente beweisen) und erarbeiten maßgeschneiderte Speziallösungen.

Beispiel:
Schutzschild für den Elbtunnel

Die Fahrrinne der Elbe wurde immer weiter vertieft. Damit schleppende Anker den Elbtunnel nicht beschädigen können musste ein Schutzbauwerk für den Elbtunnel gebaut werden. Bei den Bauarbeiten in diesem besonderen, sensiblen Umfeld war äußerste Präzision erforderlich. Um den Elbtunnel abzusichern wurden 6 m lange Spundwände beidseitig der abgesenkten Tunnelelemente eingebracht. Zwischen den ca. 1,50 m über der Tunneloberkante herausragenden Spundwänden wurde eine 80 cm starke Schutzschicht aus Metallhüttenschlacke eingebracht, die noch mit Colcrete-Mörtel verklammert wurde. Technische Federführung Bilfinger Construction GmbH, Partner Heinrich Hirdes GmbH – Auftraggeber: Frei und Hansestadt Hamburg.

Herausforderung:
Während der gesamten Bauzeit musste der Schiffsverkehr im Bereich des Neuen Elbtunnels jederzeit störungsfrei aufrecht erhalten werden.

20 Meter Tiefe, 0,20 Meter Sichtweite, 3 Knoten Strömungsgeschwindigkeit – die Toleranz zum einfädeln der Spundbohlen beträgt max. 2 cm. Arbeiten nur bei Tageslicht möglich. Nachts muss die Hubinsel die Baustelle verlassen und am nächsten Tag die exakte Position wiederfinden, an der die letzte Bohle unter Wasser gerammt wurde!

Lösung:
Arbeiten von einer Hubinsel aus – feste Plattform, die ruhig steht und nicht den Wellen, Strömung und dem Tidenhub ausgesetzt ist. Auf der Insel: Rammbagger der mäklergeführt die Spundbohlen unter Wasser einbringt.

Um die exakte Position wiederzufinden wurde ein DGPS Equipment mit Inklinometer am Mäkler installiert und Software genutzt die eigens für diese Baustelle entwickelt wurde. Bei der Suche nach dem ursprünglichen Rammpunkt kommt Satellitentechnik zum Einsatz. Die Rammung der Spundbohlen wird per DGPS (Differential Global Positioning) koordiniert. Eine Variante der Satellitennavigation, bei der mehrere Satelliten und ein Referenzsender an Land zur exakten Positionierung zum Einsatz kommen.