Neubau Rugenberger Schleuse

Der an die „Arbeitsgemeinschaft Rethebrücke“ unter Beteiligung von F + Z beauftragte Neubau ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte im Hamburger Hafen.

Im Zuge der Umstrukturierung und zur Verbesserung der Erreichbarkeit des Containerterminals Burchardkai (CTB) war die Herstellung einer zweiten leistungsfähigen, landseitigen Anbindung des Terminals über den Rugenberger Damm an die Finkenwerder Straße südlich der Rugenberger Schleusen vorgesehen.

Der Neubau der Rugenberger Schleuse im Hamburger Hafen wurde durch eine Arbeitsgemeinschaft aus F + Z. Prien Bauunternehmung und Heinrich Rönner GmbH durchgeführt.

Nach dem Rückbau der alten nördliche Schleusenkammer konnte an gleicher Stelle eine neue Kammer (127 m Länge, 18 m Breite) einschließlich Häuptern errichtet werden. Weiterhin wurde eine neue Straßenbrücke in Stahlbetonrahmenbauweise und eine Leitungsbrücke über die Schleusenkammer gebaut. Der Bereich der Südschleuse ist teilweise abgebrochen und verfüllt worden. Darüber hinaus gehörten zum Auftrag auch die Straßenbauarbeiten zur Anbindung an den Rugenberger- und an den Altenwerder Damm, die Erstellung des Betriebsgeländes einschließlich Kanal- und Leitungstiefbau sowie Pflaster- und Straßenarbeiten. Neben den schwierigen Bodenverhältnissen und dem komplexen Bauablauf ist die schlüsselfertige Erstellung von vier architektonisch anspruchsvollen Hochbauten (Betriebsgebäude, Notsteuerstand und 2 Treppentürme) hervorzuheben.

Die Rammarbeiten zur Herstellung der kombinierten Spundwände und der per Schwingmäkler einzubringenden Schrägpfähle erfolgte vollständig mit eigenen schwimmenden Geräten.

Zum Auftrag gehörte schließlich die gesamte Ausführungsplanung einschließlich Gründung, Stahlbetonbau, Stahlwasserbau, Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Planungsleistungen wurden anteilig durch das Technische Büro von F + Z erbracht.

Bausumme: 18,96 Mio. €
Stadt / Ort: Hamburg