KW Moorburg Neubau Stauwand

Zur Entkopplung des Wasserstandes zwischen „Alter Süderelbe“ und „Süderelbe“ und um einen tideunabhängigen Mindestwasserspiegel in der Alten Süderelbe zu gewährleisten, wurde eine Stauwand quer zur Alten Süderelbe errichtet.

Die Baumaßnahme beinhaltete den Bau der Stauwand (Überfallschwelle) mit seitlichen Flügel- und Leitwänden aus AZ-Spundwandprofilen mit gestaffelten Absetztiefen sowie Nassbagger-, Böschungs- und Sohlsicherungsarbeiten.

Die Baumaßnahme fand im Rahmen des Neubaus des Steinkohlekraftwerks Moorburg durch den Betreiber „Vattenfall Europe Generation AG“ statt.

Die 75 m lange Stauwand mit einer OK auf NN +0,50 m besteht aus Rohren Ø1120x16 im Rastermaß a=6,25 m. Dazwischen wurden Flachprofile AS 500-9,5 als Fülltafeln mit gleicher Oberkante eingebracht. Zur Stabilisierung der Flachprofile sowie zur Optimierung des Abflusses des Kühlwassers wurde eine Auflaufböschung mit der Neigung 1:4 auf der Aktivseite angeordnet.

Nach dem Einbringen der Tragrohre, Flachprofile und Schrägpfähle wurden 1m Lange Rohrabschnitte auf die Tragrohre geschweißt. Diese sogenannten Strahlaufreißer wurden zur Optimierung des Überfalls über die Stauwand angeordnet und durch Modelversuche bestätigt.

Die hier ausgeführte Konstruktion stellt im Hamburger Hafen ein Novum dar. Die Technische Bearbeitung des Projektes wurde durch unser Technisches Büro erstellt.

Bausumme: 3,03 Mio. €
Stadt / Ort: Hamburg